Was lohnt sich für Labels?
Bei unserem nächsten Fashion Talk wollen wir die Frage erörtern, wie Nachhaltigkeit evaluiert und zertifiziert werden kann. Welche Zertifikate gibt es, was macht Sinn und wie sieht deren Zukunft aus? Wann sollte man sich als junges Label damit auseinandersetzen? Ist es ein Kaufargument für Konsumentinnen und Konsumenten? Wie kann Transparenz in der Produktion dargestellt werden, wenn man am Anfang steht? Welche Erfahrungen habt ihr als etabliertes Unternehmen mit Zertifikaten gemacht?
Diese und weitere Fragen beantworten wir bei unserem Fashion Talk mit folgenden Expertinnen und Experten:
Ferdinand Josephi - Grüner Knopf
Ferdinand Josephi ist Berater in der Geschäftsstelle Grüner Knopf, dem ersten staatlichen Nachhaltigkeitslabel für die Textilindustrie. Dort verantwortet er den Bereich unternehmerische Sorgfaltspflichten. Zuvor arbeitete er in Kambodscha an nachhaltigen Praktiken und koordinierte regionale Aktivitäten mit dem Produzentennetzwerk STAR. Seine Karriere begann in der Unternehmensberatung mit Fokus auf Lieferantenentwicklung und Nachhaltigkeit – unter anderem in Textilfabriken in China, Bangladesch und der Türkei. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit nachhaltigen Lieferketten.
Niki de Schryver - COSH!
Niki de Schryver ist Gründerin von COSH!, einem Fashion-Tech-Unternehmen, das den Wandel zu einer umweltfreundlichen und ethischen Modewelt unterstützt. Mit 18 Jahren Erfahrung in der Produktion und Beratung für europäische Luxusmodehäuser sowie zehn Jahren im Omnichannel-E-Commerce bringt sie umfassendes Know-how in die Branche ein. COSH! fördert nachhaltigen Konsum und stärkt das Bewusstsein für zirkuläre Mode.
Veronika Scheffold – JAN `N JUNE
Veronika ist seit 2019 bei JAN ’N JUNE und verantwortet die Produktentwicklung sowie Nachhaltigkeit. Seit der GOTS-Zertifizierung 2021 führt sie die entsprechenden Audits durch.
Maya Buller – JAN `N JUNE
Maya ist seit 2018 bei JAN ’N JUNE und leitet das operative Geschäft. Sie koordiniert interne Schnittstellen und sorgt für reibungslose Abläufe.
Britta Opitz - Tchibo
Nach ihrer Ausbildung zur Damenschneiderin und dem Studium der Bekleidungstechnik startete Britta Opitz 2007 bei Tchibo als Produktentwicklerin. Sie begleitete die Einführung nachhaltiger Textilien und ist heute im Bereich Quality Standards & Sustainability tätig. Dort unterstützt sie die Umsetzung umweltfreundlicher Materialien und Standards und arbeitet eng mit interdisziplinären Teams an praxisnahen Nachhaltigkeitslösungen.