Antonia Valentina Herbort ist im Jahr 2000 geboren und stolzes Mitglied der umstrittenen Generation Z. Modejournalistin zu sein heißt für die Hamburgerin, die Wechselwirkung zwischen Mode, Mensch und Zeitgeist zu entschlüsseln. Bei ihrer Arbeit faszinieren Valentina vor allem die Dinge, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen. Ob psychologische, kulturelle oder historische Hintergründe – dass Mode viel mehr als reine Äußerlichkeit ist, vermittelt sie seitdem erfolgreich auf ihren Social-Media-Kanälen. Sie ärgert sich über veraltete Kleidungsregeln, die Arroganz mancher Modemenschen und alle, die sich selbst zu ernst nehmen. Deswegen liegt es ihr besonders am Herzen, jeden zu ermutigen, Mode für sich einzusetzen und vor allen Dingen zu genießen. Daher ist sie nicht dabei, um mit ihrem Wissen zu flexen, sondern selber noch etwas zu lernen und freut sich sehr darauf mit allen eine gute Zeit und Spaß an der Mode zu haben, definitiv ohne die Angst vor judgy Blicken oder peinlichen Fragen, versprochen.
Die FABRIC Fashion Review geht in die erste Runde, erstmalig in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
Modejournalistin Antonia Valentina Herbort nimmt euch mit in die Geschichte eines der einflussreichsten Häuser der Modewelt: Maison Margiela. Gegründet von Martin Margiela, bis heute prägend für Schnitt, Konzept und Haltung in der internationalen Mode. Wir werfen einen Blick auf Ursprünge, Wendepunkte und den anhaltenden Einfluss des Hauses – und kommen dabei ins Gespräch.
Kommt vorbei, taucht ein und diskutiert mit.
Wichtig: Die Veranstaltung findet im Freiraum des MK&G Steintorplatz 1, 20099 Hamburg statt.
Eine Kooperation zwischen FABRIC und dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.
- Über Antonia Valentina Herbort
FABRIC Academy
Exklusiv für Member: Die FABRIC Academy gibt dir das Wissen und die Werkzeuge, die du brauchst, um als Designer*in auch als Gründer*in zu bestehen: von der ersten Idee bis zum profitablen Label.
FABRIC Upcycling Contest - Winter 2026 | Bewerbung
Beim FABRIC Upcycling Contest machst du aus aussortiertem Material dein eigenes Statement, mit professionellem Styling, eigenem Model und Modenschau mitten in Hamburg. Jetzt bewerben!
Pop-Up-Shop: 877 Workshop
Sylvia und Daniel verbinden traditionelles Handwerk mit zeitgenössischem Design. Mit einer Kurbelstickmaschine von 1920 entstehen individuelle Stickereien auf Shirts, Sweatern und Caps.
Textile Thinking – Zwischen Textil und Technologie
Wie entsteht aus Material, Technik und Intuition ein textiles Muster? In diesem Workshop mit Esther Holsten-Stühmer und Barbro Scholz vom Stühmer|Scholz Designbüro, tauchen die Teilnehmenden in den Designprozess des textilen Sample-Makings ein und lernen, wie technisches Wissen und ästhetische Entscheidungen im Entwurfsprozess zusammenwirken. Durch das praktische Experimentieren mit Materialien wird erfahrbar, welche Rolle unsere sensorische Wahrnehmung bei der Entwicklung textiler Oberflächen, Strukturen und Qualitäten spielt. Gerne eigene Stoffstücke mitbringen!
Textiles Reparieren weiterdenken
Warum werden Produkte oft ersetzt statt repariert? Im Workshop mit Annika Jasmer aus dem Forschungsprojekt KMU-ReparaturTex der HTW Berlin entwickeln Designer*innen und Produktentwickler*innen gemeinsam Ideen für eine Aus- und Weiterbildungsplattform, die Reparaturfähigkeit bereits in der Produktentwicklung verankert. Mithilfe kreativer Methoden aus dem Design Thinking werden Ansätze erarbeitet, die zirkuläre Designprozesse fördern und langlebige Produkte stärker in den Fokus rücken.
Gestalterischer Eigensinn: Technische Hilfsmittel im Design
Technischer Fortschritt verändert die Art und Weise, wie wir entwerfen. Wir dürfen uns nicht von schnellen, KI-generierten Antworten täuschen lassen. Stattdessen gilt es, digitale Werkzeuge konstruktiv und unterstützend einzusetzen, ohne dabei unserer eigenen gestalterischen Intuition zu misstrauen. Denn viele der entscheidenden Momente im Gestaltungsprozess laufen implizit ab und speisen sich aus unserer Erfahrung und Haltung. Dieser Eigensinn macht unsere eigene gestalterische Handschrift aus – wie können wir uns ihn bewahren? Christine Krüger, Mode-/Textildesignerin und Professorin an der der AMD, geht in ihrem Vortrag dieser Frage anhandanhand eigener Projekte und langjähriger Erfahrungen mit generativen Gestaltungssystemen im Textildesign nach.
Technologie mit Textil greifbar machen
Wenn Technologie die gleiche Alltäglichkeit hat wie Textil, was bedeutet das für die Gestaltung? Textil ist längst mit Technologie verwoben, wobei diese oft nicht greifbar ist. Was passiert, wenn wir uns im Gestaltungsprozess von Wearables und Materialinteraktion auf die Beziehungen von Materialität von Textil konzentrieren, statt allein darauf, Technologie tragbar zu machen? Barbro Scholz, Mitbegründerin Stühmer|Scholz Designbüro und Doktorandin im PhDArts-Programm (Universität Leiden & KABK in Den Haag), erforscht,erforscht seit vielen Jahren, wie sich die Schnittstelle greifbarer (Textil) und nicht-greifbarer Materialen (Licht, VR) untersuchen und gestalten lässt. Zusammen mit Performerinnen hat sie dieses Wissen sichtbar gemacht und präsentiert es durch Mixed Media.
NovaPoly™ Materialien für die nächste Generation
Wie können synthetische Materialien leistungsfähig sein und gleichzeitig Ressourcen schonen? Im Workshop gibt Josef Hearle, Innovationsmanager bei einer Premium Fashion Brand Einblicke in NovaPoly™, eine Plattform für synthetische Materialien der nächsten Generation. Gemeinsam wird erkundet, wie biobasierte und recycelte Rohstoffe, Zirkularität und biologische Abbaubarkeit dazu beitragen können, textile Abfälle zu reduzieren und neue Wege für eine verantwortungsvollere Materialentwicklung zu schaffen, ohne dabei auf Qualität, Funktionalität und Skalierbarkeit zu verzichten.
Höhenwind trifft Hightech-Textilien
Wie werden aus Textilien Kraftwerke für die Energiewende? Die SkySails Group GmbH entwickelt Zugdrachen-Systeme, die Strom aus Höhenwind erzeugen und dabei höchste Anforderungen an Material und Konstruktion stellen. Anhand aktueller Projekte erklärt Merlin Bungart, Dipl. Ingenieur Aeronautics & Aerospace, in seinem Vortrag wie reißfeste und UV-beständige Gewebe, realitätsnahe Testverfahren und die Simulation tausender Flugzyklen die Entwicklung leistungsfähiger Kites ermöglichen. Gleichzeitig steht die Frage im Fokus, wie technische Textilien für den langfristigen Einsatz konzipiert und anschließend wieder in Materialkreisläufe zurückgeführt werden können.
Design for Recycling: Vom Produkt zum Rohstoff
Was passiert mit Produkten am Ende ihres Lebenszyklus und wie können wir sie von Anfang an recyclingfähig gestalten? Anhand des Skysails-Flugdrachens beleuchtet Hartmut Schoon, CEO von der Enneatech AG die Herausforderungen und Potenziale von Design for Recycling. Dabei zeigt er, wie Materialwahl, Konstruktion und Produktentwicklung darüber entscheiden, ob ausgediente Produkte zu wertvollen Rohstoffen werden können. Ausgehend von den Erfahrungen der Enneatech AG, die Polyamidgarne aus der Teppich- und Textilindustrie zu hochwertigen Compounds für Bauwesen, Maschinenbau und Automobilindustrie verarbeitet, wird deutlich, welche Rolle zirkuläres Design für funktionierende Materialkreisläufe spielt.
Needle Club Oktober
Das kreative Meet-up für textile Handarbeit.
Textildirektdruck und Textilveredelung mit BROTHER
Wie wird aus einer digitalen Idee ein hochwertiger Textildruck? Der Workshop Brother vermittelt im ersten Teil des Workshops die Grundlagen des modernen Textildirektdrucks und gibt Einblicke in Materialien, Drucktechnologien und die professionelle Aufbereitung von Druckdateien. Neben praxisnahen Einführungen in DTG-Druck und Farbmanagement erleben die Teilnehmenden Live-Demonstrationen des neuen GTX300 und lernen innovative Workflow-Lösungen kennen. Zudem wird beleuchtet, welchen Beitrag wasserbasierte Tinten und digitale Produktionsprozesse zu einer nachhaltigeren Textilindustrie leisten können.Im zweiten Teil geht es um perfekte Druckergebnisse. Im Fokus stehen Vorbehandlung, Druckqualität sowie innovative Verfahren wie Direct-to-Embroidery (DTE) und Direct-to-Film (DTF). In der offenen Werkstatt können die Teilnehmenden im Anschluss das Gelernte direkt anwenden, eigene Motive umsetzen und den gesamten Produktionsprozess vom Design bis zum fertigen Druck begleiten. Dabei entsteht nicht nur praktisches Know-how, sondern auch Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um die Zukunft des Textildrucks.
Textildirektdruck und Textilveredelung mit BROTHER
Wie wird aus einer digitalen Idee ein hochwertiger Textildruck? Der Workshop Brother vermittelt im ersten Teil des Workshops die Grundlagen des modernen Textildirektdrucks und gibt Einblicke in Materialien, Drucktechnologien und die professionelle Aufbereitung von Druckdateien. Neben praxisnahen Einführungen in DTG-Druck und Farbmanagement erleben die Teilnehmenden Live-Demonstrationen des neuen GTX300 und lernen innovative Workflow-Lösungen kennen. Zudem wird beleuchtet, welchen Beitrag wasserbasierte Tinten und digitale Produktionsprozesse zu einer nachhaltigeren Textilindustrie leisten können.
Im zweiten Teil geht es um perfekte Druckergebnisse. Im Fokus stehen Vorbehandlung, Druckqualität sowie innovative Verfahren wie Direct-to-Embroidery (DTE) und Direct-to-Film (DTF). In der offenen Werkstatt können die Teilnehmenden im Anschluss das Gelernte direkt anwenden, eigene Motive umsetzen und den gesamten Produktionsprozess vom Design bis zum fertigen Druck begleiten. Dabei entsteht nicht nur praktisches Know-how, sondern auch Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um die Zukunft des Textildrucks.
Reaktiver Siebdruck mit natürlichen Farben
Wie entstehen Farben aus Algen, Holzkohle und anderen natürlichen Rohstoffen? Im Workshop von der Künstlerin, Materialdesignerin und Forscherin Alicia Valdés Selbach lernen die Teilnehmenden, biologisch abbaubare Druckfarben herzustellen und diese im Siebdruck auf Textilien anzuwenden. Dabei eröffnet sich ein praktischer Einblick in die Welt zirkulärer Materialentwicklungen. Gemeinsam wird erforscht, wie natürliche Ressourcen und biologische Reststoffe zu nachhaltigen Alternativen für Mode und Textildesign werden können. Am Ende nehmen alle Teilnehmenden ihr eigenes, individuell gestaltetes T-Shirt mit nach Hause.
Walking on Wool
Wie können Schuhe so gestaltet werden, dass sie am Ende ihrer Nutzung wieder in natürliche Kreisläufe zurückkehren? Im Projekt "Walking on wool" hinterfragt Philipp Remus, Produkt- und Industriedesigner, die Materiallogik konventioneller Schuhe und nutzt Wolle als ein strukturbildendes Material für einen modularen Tabi-Schuh. Im Mittelpunkt stehen neue Ansätze für Materialeinsatz, Produktion und Lebensdauer.
Pop-Up-Shop: Maison Suneve
Maison Suneve verbindet Mode, Kunst und Clubkultur. Aus bestehender Sportswear entstehen avantgardistische Einzelstücke, inspiriert von 90er-Streetstyle, Musik und europäischem Design.







