Das kreative Meet-up für textile Handarbeit mit Maya von "awaredress"!
Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat im FABRIC, um Kleidung zu reparieren, gemeinsam zu Stricken, Sticken oder zu Häkeln – und dabei voneinander zu lernen.
Bitte bringt euer eigenes Material oder Projekt mit (z. B. Strickzeug, Kleidung zum Reparieren etc.).
Kostenlos und ohne Anmeldung.
Join the Needle Club!
Die Reihe wird von Maya Buller organisiert und durchgeführt. Sie ist kreativer Kopf hinter dem Slow-Fashion-Konzept awaredress. Maya ist Creator, Speakerin und Host verschiedener Fashion-Events und Workshops.
FABRIC Academy
Exklusiv für Member: Die FABRIC Academy gibt dir das Wissen und die Werkzeuge, die du brauchst, um als Designer*in auch als Gründer*in zu bestehen: von der ersten Idee bis zum profitablen Label.
Pop-Up-Shop: 8beaufort.Hamburg
Aus gebrauchten Segeln werden Sneaker. Re- und Upcycling stehen am Anfang jedes Paars, fair produziert in Portugal, tragbar und langlebig.
FABRIC Stoff- und Wollmarkt
Stoffe, Wolle und Kurzwaren weitergeben, im Stash anderer stöbern und neue Materialien finden. In der Strick-Ecke kannst du dein angefangenes Projekt mitbringen und gemeinsam weiterarbeiten.
Circular Talk "Circular Marketing - raus aus der Nische!"
Zirkuläre Lösungen sind längst da. Entscheidend ist, wie über sie gesprochen wird und ob sie Menschen auch außerhalb der Nachhaltigkeits-Bubble erreichen.
Gesunde Materialien für lebenswerte Räume
Welche Materialien brauchen wir für eine gesunde und klimapositive Zukunft? Die Architektin und Materialökologin Leila D. Behjat, Mitgründerin des Healthy Materials Lab EU, stellt innovative Ansätze für schadstoffarmes, kreislauffähiges und regeneratives Bauen vor. Der Workshop lädt dazu ein, Materialien neu zu denken und gemeinsam zu erkunden, wie Architektur und Design zu gesünderen Räumen für Mensch und Umwelt beitragen können.
LOVR™: Zirkuläres Leder aus Hanf – vom Labor zur Industrie
Kann ein Material aus landwirtschaftlichen Reststoffen die Lederindustrie verändern? LOVR™ ist die weltweit erste 100 % pflanzenbasierte und zirkuläre Lederalternative aus Hanfresten. Das innovative Material ist biologisch abbaubar, recycelbar und kommt bereits in den Bereichen Mode, Möbel und Mobilität zum Einsatz. revoltech zeigt, wie aus vermeintlichem Abfall hochwertige Materialien entstehen und welche Chancen echte Materialkreisläufe für eine nachhaltige Zukunft bieten. Wie aus Hanfresten eine skalierbare, zirkuläre Lederalternative wird. Morgan-Lee Wagner von dem Darmstädter Materialtech-Startup revoltech gibt in ihrem Vortrag Einblicke in Material, Produktion und Marktaufbau.
Textile Thinking – Zwischen Textil und Technologie
Wie entsteht aus Material, Technik und Intuition ein textiles Muster? In diesem Workshop mit Esther Holsten-Stühmer und Barbro Scholz vom Stühmer|Scholz Designbüro, tauchen die Teilnehmenden in den Designprozess des textilen Sample-Makings ein und lernen, wie technisches Wissen und ästhetische Entscheidungen im Entwurfsprozess zusammenwirken. Durch das praktische Experimentieren mit Materialien wird erfahrbar, welche Rolle unsere sensorische Wahrnehmung bei der Entwicklung textiler Oberflächen, Strukturen und Qualitäten spielt. Gerne eigene Stoffstücke mitbringen!
Textiles Reparieren weiterdenken
Warum werden Produkte oft ersetzt statt repariert? Im Workshop mit Annika Jasmer aus dem Forschungsprojekt KMU-ReparaturTex der HTW Berlin entwickeln Designer*innen und Produktentwickler*innen gemeinsam Ideen für eine Aus- und Weiterbildungsplattform, die Reparaturfähigkeit bereits in der Produktentwicklung verankert. Mithilfe kreativer Methoden aus dem Design Thinking werden Ansätze erarbeitet, die zirkuläre Designprozesse fördern und langlebige Produkte stärker in den Fokus rücken.
Gestalterischer Eigensinn: Technische Hilfsmittel im Design
Technischer Fortschritt verändert die Art und Weise, wie wir entwerfen. Wir dürfen uns nicht von schnellen, KI-generierten Antworten täuschen lassen. Stattdessen gilt es, digitale Werkzeuge konstruktiv und unterstützend einzusetzen, ohne dabei unserer eigenen gestalterischen Intuition zu misstrauen. Denn viele der entscheidenden Momente im Gestaltungsprozess laufen implizit ab und speisen sich aus unserer Erfahrung und Haltung. Dieser Eigensinn macht unsere eigene gestalterische Handschrift aus – wie können wir uns ihn bewahren? Christine Krüger, Mode-/Textildesignerin und Professorin an der der AMD, geht in ihrem Vortrag dieser Frage anhandanhand eigener Projekte und langjähriger Erfahrungen mit generativen Gestaltungssystemen im Textildesign nach.
Technologie mit Textil greifbar machen
Wenn Technologie die gleiche Alltäglichkeit hat wie Textil, was bedeutet das für die Gestaltung? Textil ist längst mit Technologie verwoben, wobei diese oft nicht greifbar ist. Was passiert, wenn wir uns im Gestaltungsprozess von Wearables und Materialinteraktion auf die Beziehungen von Materialität von Textil konzentrieren, statt allein darauf, Technologie tragbar zu machen? Barbro Scholz, Mitbegründerin Stühmer|Scholz Designbüro und Doktorandin im PhDArts-Programm (Universität Leiden & KABK in Den Haag), erforscht,erforscht seit vielen Jahren, wie sich die Schnittstelle greifbarer (Textil) und nicht-greifbarer Materialen (Licht, VR) untersuchen und gestalten lässt. Zusammen mit Performerinnen hat sie dieses Wissen sichtbar gemacht und präsentiert es durch Mixed Media.
NovaPoly™ Materialien für die nächste Generation
Wie können synthetische Materialien leistungsfähig sein und gleichzeitig Ressourcen schonen? Im Workshop gibt Josef Hearle, Innovationsmanager bei einer Premium Fashion Brand Einblicke in NovaPoly™, eine Plattform für synthetische Materialien der nächsten Generation. Gemeinsam wird erkundet, wie biobasierte und recycelte Rohstoffe, Zirkularität und biologische Abbaubarkeit dazu beitragen können, textile Abfälle zu reduzieren und neue Wege für eine verantwortungsvollere Materialentwicklung zu schaffen, ohne dabei auf Qualität, Funktionalität und Skalierbarkeit zu verzichten.
Höhenwind trifft Hightech-Textilien
Wie werden aus Textilien Kraftwerke für die Energiewende? Die SkySails Group GmbH entwickelt Zugdrachen-Systeme, die Strom aus Höhenwind erzeugen und dabei höchste Anforderungen an Material und Konstruktion stellen. Anhand aktueller Projekte erklärt Merlin Bungart, Dipl. Ingenieur Aeronautics & Aerospace, in seinem Vortrag wie reißfeste und UV-beständige Gewebe, realitätsnahe Testverfahren und die Simulation tausender Flugzyklen die Entwicklung leistungsfähiger Kites ermöglichen. Gleichzeitig steht die Frage im Fokus, wie technische Textilien für den langfristigen Einsatz konzipiert und anschließend wieder in Materialkreisläufe zurückgeführt werden können.
Design for Recycling: Vom Produkt zum Rohstoff
Was passiert mit Produkten am Ende ihres Lebenszyklus und wie können wir sie von Anfang an recyclingfähig gestalten? Anhand des Skysails-Flugdrachens beleuchtet Hartmut Schoon, CEO von der Enneatech AG die Herausforderungen und Potenziale von Design for Recycling. Dabei zeigt er, wie Materialwahl, Konstruktion und Produktentwicklung darüber entscheiden, ob ausgediente Produkte zu wertvollen Rohstoffen werden können. Ausgehend von den Erfahrungen der Enneatech AG, die Polyamidgarne aus der Teppich- und Textilindustrie zu hochwertigen Compounds für Bauwesen, Maschinenbau und Automobilindustrie verarbeitet, wird deutlich, welche Rolle zirkuläres Design für funktionierende Materialkreisläufe spielt.
Textildirektdruck und Textilveredelung mit BROTHER
Wie wird aus einer digitalen Idee ein hochwertiger Textildruck? Der Workshop Brother vermittelt im ersten Teil des Workshops die Grundlagen des modernen Textildirektdrucks und gibt Einblicke in Materialien, Drucktechnologien und die professionelle Aufbereitung von Druckdateien. Neben praxisnahen Einführungen in DTG-Druck und Farbmanagement erleben die Teilnehmenden Live-Demonstrationen des neuen GTX300 und lernen innovative Workflow-Lösungen kennen. Zudem wird beleuchtet, welchen Beitrag wasserbasierte Tinten und digitale Produktionsprozesse zu einer nachhaltigeren Textilindustrie leisten können.Im zweiten Teil geht es um perfekte Druckergebnisse. Im Fokus stehen Vorbehandlung, Druckqualität sowie innovative Verfahren wie Direct-to-Embroidery (DTE) und Direct-to-Film (DTF). In der offenen Werkstatt können die Teilnehmenden im Anschluss das Gelernte direkt anwenden, eigene Motive umsetzen und den gesamten Produktionsprozess vom Design bis zum fertigen Druck begleiten. Dabei entsteht nicht nur praktisches Know-how, sondern auch Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um die Zukunft des Textildrucks.
Textildirektdruck und Textilveredelung mit BROTHER
Wie wird aus einer digitalen Idee ein hochwertiger Textildruck? Der Workshop Brother vermittelt im ersten Teil des Workshops die Grundlagen des modernen Textildirektdrucks und gibt Einblicke in Materialien, Drucktechnologien und die professionelle Aufbereitung von Druckdateien. Neben praxisnahen Einführungen in DTG-Druck und Farbmanagement erleben die Teilnehmenden Live-Demonstrationen des neuen GTX300 und lernen innovative Workflow-Lösungen kennen. Zudem wird beleuchtet, welchen Beitrag wasserbasierte Tinten und digitale Produktionsprozesse zu einer nachhaltigeren Textilindustrie leisten können.
Im zweiten Teil geht es um perfekte Druckergebnisse. Im Fokus stehen Vorbehandlung, Druckqualität sowie innovative Verfahren wie Direct-to-Embroidery (DTE) und Direct-to-Film (DTF). In der offenen Werkstatt können die Teilnehmenden im Anschluss das Gelernte direkt anwenden, eigene Motive umsetzen und den gesamten Produktionsprozess vom Design bis zum fertigen Druck begleiten. Dabei entsteht nicht nur praktisches Know-how, sondern auch Raum für Austausch, Fragen und neue Ideen rund um die Zukunft des Textildrucks.
Reaktiver Siebdruck mit natürlichen Farben
Wie entstehen Farben aus Algen, Holzkohle und anderen natürlichen Rohstoffen? Im Workshop von der Künstlerin, Materialdesignerin und Forscherin Alicia Valdés Selbach lernen die Teilnehmenden, biologisch abbaubare Druckfarben herzustellen und diese im Siebdruck auf Textilien anzuwenden. Dabei eröffnet sich ein praktischer Einblick in die Welt zirkulärer Materialentwicklungen. Gemeinsam wird erforscht, wie natürliche Ressourcen und biologische Reststoffe zu nachhaltigen Alternativen für Mode und Textildesign werden können. Am Ende nehmen alle Teilnehmenden ihr eigenes, individuell gestaltetes T-Shirt mit nach Hause.
Walking on Wool
Wie können Schuhe so gestaltet werden, dass sie am Ende ihrer Nutzung wieder in natürliche Kreisläufe zurückkehren? Im Projekt "Walking on wool" hinterfragt Philipp Remus, Produkt- und Industriedesigner, die Materiallogik konventioneller Schuhe und nutzt Wolle als ein strukturbildendes Material für einen modularen Tabi-Schuh. Im Mittelpunkt stehen neue Ansätze für Materialeinsatz, Produktion und Lebensdauer.